Nördlich des Polarkreises – im Land der Nordlichter und der Mitternachtssonne – liegt der Sarek Nationalpark. Dieses 1970 Quadratkilometer große Schutzgebiet gilt als eine der letzten richtigen Wildnisse Europas und gehört zusammen mit 3 weiteren Nationalparks zum Weltnatur – und Kulturerbe der UNESCO.
Eine Winterdurchquerung des Sarek auf Langlaufschiern ist eine ernsthafte Unternehmung, da der Park erstens sehr abgelegen liegt und zweitens keinerlei Infrastruktur wie Herbergen oder Schutzhütten bietet. Proviant und Ausrüstung muss mitgebracht werden – am besten auf einer Pulka, die man hinter sich herzieht.
Im März 2024 startete ich gemeinsam mit Ingrid Mittermüller von der Fjällstation ( =Herberge) Saltoluokta in der Nähe des Sarek Nationalpark. Von hier aus ging es weiter über den zugefrorenen See Pietsaure direkt in die Abgeschiedenheit des Schutzgebietes. Das Kernstück unseres ca. 80 Kilometer langen Abenteuers führte durch das wilde Tal Ruthesvagge, das den Sarek zu einem großen Teil durchzieht. Eine Landschaft, die an Grönland oder Alaska erinnert. Über den riesigen, zugefrorenen Stausee Akkajaure ging es zur Fjellstation Ritsem und damit zurück in die Zivilisation.
"Buchautor, medizinischer Masseur und Abenteurer Jahrgang 1965 lebt in Wolfau, südliches Burgenland bewohnt einen alten Arkadenhof
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